Gärtnerei Strickler
Stauden, Gräser, Farne,
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Stauden bringen Ihren Garten zum Blühen

Ob Vorgarten oder Stauden-Rabatte - Blüten-Stauden, Gräser, Farne und Blumenzwiebeln machen Ihren Garten zum Feuerwerk der Sinne.


Was versteht man unter Stauden?

Stauden sind ausdauernde (perennierende) krautige (d.h. nicht verholzende) Pflanzen. Dazu gehören auch Farne, Gräser und Blumenzwiebeln. Bei den meisten Gartenstauden stirbt die Blütenpracht von Rittersporn, Glockenblumen und Nelken im Sommer ab, die Herbst-Margeriten und Astern erst im Winter, sie „ziehen ein“. Es gibt aber auch Stauden, deren Laub wintergrün ist.

Die Natur hat vielerlei Überwinterungsstrategien der Stauden hervorgebracht:

Die Nährstoffe werden in unterirdischen Organen wie Wurzeln, Rhizomen, Knollen oder Zwiebeln gespeichert, aus denen sie im nächsten Jahr wieder austreiben. Manche Arten sind recht kurzlebig, andere können mehrere Jahrzehnte alt werden.

Man unterscheidet außerdem einjährige, zweijährige und ausdauernde Stauden. Während die beiden erstgenannten in der Regel ausgesät werden, kann man letztere vorgezogen im Topf kaufen und direkt in den Garten pflanzen.


Benennung der Stauden

„Staude“ ist ein gärtnerischer Begriff, kein botanischer. Viele Pflanzenfamilien haben sowohl Gehölze als auch Stauden hervorgebracht. Aber der Gartengestalter muss wissen, wie sich die Pflanze im Jahresverlauf verhält und unterscheidet deshalb zwischen sommergrÜnen und immergrÜnen Gehölzen und Stauden.

In den meisten Pflanzenkatalogen werden die Stauden in Gruppen gegliedert, z.B. nach Farnen, Gräsern, Blumenzwiebeln und den ausdauernden Blütenstauden.


Wo werden Stauden eingesetzt?

Es gibt kein Fleckchen im Garten, das nicht mit Stauden bepflanzt werden könnte, denn für jeden Standort gibt es passende Arten. Selbst vermeintlich schwierige Flächen, wie z.B. unter Bäumen, der Kiesstreifen am Haus oder das Dach des Gartenhäuschen können mit passenden Stauden bepflanzt werden.

Neben den passenden Licht- und Bodenverhältnissen sollte man auch auf das Vermehrungsverhalten der Pflanze achten. Manche Arten breiten sich rasant aus, sie „wuchern“ mittels Ausläufern oder streuen eine Menge Samen aus. So erreichen sie eine schnelle Bodenbedeckung und unterdrücken die Konkurrenz. Andere sind eher zurückhaltend und bleiben dort, wo man sie hingepflanzt hat.


Die Farben der Stauden

Blühende Stauden bringen vor allem aber die Lebendigkeit und Farbenpracht in den Garten, die man sich wünscht. Wer seine Pflanzung gut komponiert, kann das ganze Jahr eine Fülle der Blütenfarben und –formen genießen (ganz zu schweigen von den Düften).

„Es wird durchgeblüht“ diesen Satz sprach schon der berühmte Staudengärtner Karl Foerster und setzte dies auch um. Von Januar bis Dezember mit winterblühenden Nieswurzgewächsen über Blumenzwiebeln, Stauden für den Frühling und Frühsommer, Gräser für den Hochsommer, Astern, Cyclamen und Herbstkrokusse für den Herbst.

Für eine gelungene Komposition spielen aber nicht nur die Blütenfarben, sondern auch die Gestalt der Pflanzen sowie Form und Farbe des Laubes eine wichtige Rolle.


Die Wahl der Stauden

Bei dem riesigen Angebot an Stauden ist es wichtig, Prioritäten zu setzen:

Heimische Stauden sind nicht nur robuster, sie bieten auch der Tierwelt eine Menge an Nahrung, von Nektar und Pollen über Samen, Früchte und Blätter.

Das nächste Auswahlkriterium ist der Standort, also Licht- und Bodenverhältnisse. Danach sollte man sich über die gewünschte Komposition Gedanken machen. Ein natÜrliches Biotop als Vorbild garantiert, dass die gewählten Arten auch gut zusammenpassen. Nun ist die Auswahl immer noch groß, aber bereits Überschaubar. Man kann nun persönliche Vorlieben wie Blütenfarben und Blühzeiten berücksichtigen. Anfänger wählen am besten ein erprobtes Staudenpaket mit einer überschaubaren Artenzahl für einen bestimmten Standort aus.


Die Pflege der Stauden

Die Pflege von Staudenflächen ist bei richtiger Bodenvorbereitung und standortgerechter Pflanzenauswahl deutlich geringer als aufwändige Rasenpflege. Allerdings ist das „Wie, Wann und Wo“ bei der Pflege immer das Entscheidende. So setzt es mehr „Mitdenken“ voraus als das Rasenmähen, beschert aber auch wesentlich anregendere Erlebnisse als das Schieben des Rasenmähers. Nach einiger Zeit wird auch der „blutigste“ Anfänger seine Stauden kennen und wissen, wie er sie behandeln muss. Spätestens dann, wird er ein Stück Rasenfläche abstechen um ein weiteres Staudenbeet anzulegen.

Und jetzt wünschen wir Ihnen viel Spaß beim Anlegen Ihrer Staudenbeete!